
Staatlich angeheizte Bauteuerung
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Günstiger Wohnungsbau - auch im Kanton Zug ?
Die aktuelle politische Diskussion über Wohnbauförderung will Wohnungen für alle erschwinglich machen und fordert günstigen Wohnungsbau - auch im Kanton Zug.
Bei diesen berechtigten Forderungen ist jedoch zu berücksichtigen, dass nicht nur hohe Landpreise einen preisgünstigen Wohnungsbau im Kanton Zug verhindern.
Die Studie der Gruppe Zuger Generalunternehmer GZGU, in welcher auch die Aula AG seit Jahren aktiv mitwirkt zeigt, dass für die Kostensteigerung eine wachsende Zahl von Gesetzen, Normen und Vorschriften mitverantwortlich ist.
Aus der Vergleichsstudie wird auch ersichtlich, dass zwei im Jahre 1992 erstellte 6-Familienhäuser CHF 3.63 Mio. kosteten. Bei einem unveränderten Baustandard lagen die Erstellungskosten für die Häuser im Jahre 2009 bei CHF 4.3 Mio. Das entspricht einer Teuerung von 118.4%.
Die Baukosten für ein den aktuellen Standards sowie den Komfort- und Flächen-bedürfnissen angepasstes Projekt haben 2009 jedoch CHF 5.09 Mio. betragen. Die Grafik zeigt die Aufschlüsselung dieser nicht teuerungsbedingten Mehrkosten von CHF 0.79 Mio.

Nach Ansicht der GZGU darf es keine neuen Gesetze und Normen geben, die das Bauen weiter verteuern. Geltende Gesetze, Normen und Verfahren sollen systematisch auf ihre Teuerungsfolgen überprüft werden. Wo immer möglich seien die entsprechenden Vorschriften zu eliminieren oder flexibler zu formulieren.
Die detaillierte Studie kann als PDF heruntergeladen, oder direkt bei der Aula AG als Broschüre bestellt werden.