1966

Alois Staub und August Hättenschwiler gründeten am 29. August 1966 die AULA AG. Ursprung des Firmennamens AULA AG: Au=Anfangsbuchstaben von August a=Anfangsbuchstaben Alois, in umgekehrter Reihenfolge.

Dank unermüdlichem Einsatz der Jungunternehmer nahm das Auftragsvolumen kontinuierlich zu.

Im Jahre 1967 wurde mit der Erstellung der Siedlung Dorfring in Allenwinden begonnen. Es entstanden insgesamt 16 Einfamilienhäuser à 6 ½ Zimmer, der Verkaufspreis für das günstigste Haus lag dazumals wesentlich unter Fr. 200'000.---.

1971 - 1976

Auf einem Areal von 44'000 m2 entstand in Cham die Siedlung Enikerfeld. Das äusserst grosse Bauvolumen umfasste 81 Eigentumswohnungen, 35 Einfamilienhhäuser, 50 Mietwohnungen und eine Tiefgarage mit 149 Parkplätzen. Noch heute prägt das markante Hochhaus das Dorfbild von Cham.

Artikel in den " Zuger Nachrichten", erschienen am 20.7.1973: "Hoch hinaus, es gehört heute scheinbar zum guten Ton, dass in jeder grösseren Ueberbauung wenigstens ein Hochhaus steht. So ist das auch in Cham, wo die Ueberbauung an der St. Jakobstrasse im Enikerfeld nach Fertigstellung der Tiefgarage und des Hochhauses abgeschlossen werden kann."

Dank trockenem Sommer konnten die ersten sechs Etagen des Hochhauses noch vor der Fertigstellung des Daches bewohnt werden.

1978 - 1985

In 3 Etappen wurde in Cham die Ueberbauung Donauweid realisiert. Insgesamt wurden 12 Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 96 Wohnungen, 11 Einfamilienhäuser und 3 Tiefgaragen mit über 100 Parkplätzen erstellt.

Besonders interessant waren die geologischen Verhältnisse. Während im nördlichen Teil der Ueberbauung über 22m lange Pfähle versenkt wurden, musste im südlichen Gebiet teilweise Fels gesprengt werden.

Speziell ist auch die Tatsache, dass seinerzeit die Eichstrasse mit Einlenker in eigener Regie und auf eigene Kosten realisert werden musste.

1982

"Die AULA AG hat mit der Kreation dieses Finnendorfes einen bemerkenswerten Einfallsreichtum unter Beweis gestellt" (Auszug aus einem Artikel des WINK 1982).

Die gewaltigen Kostensteigerungen im Bausektor hatten die AULA AG im Frühjahr 1980 veranlasst, ein neues Konzept für ein kostengünstiges Einfamilienhaus zu erarbeiten. Eine gewissenhafte Systemselektion wurde durchgeführt. Weit über die Schweizer Grenzen hinaus, sogar bis nach Russland, wurden verschiedene Produkte (insbesonders im Holzbau) geprüft. Sehr bald stellte sich aber heraus, dass nur ein skandinavisches Produkt in Frage kommen konnte. Die Skandinavier hatten dank ihrer grossen Erfahrung im Holzelementbau einen grossen Vorsprung gegenüber ihren Mitbewerbern.

Am 10.2.1981 wurden in Helsinki die Verträge unterzeichnet, die Elemente wurden per Lastwagen nach Cham gefahren. Innerhalb kürzester Zeit wurden die 10 "Finnenhäuser" erstellt.


1986 - 1988

Arealbebauung Weid Menzingen. Als Novum wurde erstmals im Baurecht gebaut. Es entstanden 2 Einfamilien-, 39 Reihenhäuser, 17 Eigentums- und 6 Mietwohnungen. Die gesamte Ueberbauung weist eine Gebäudekubatur von 47'500 m3 auf.

Die Realisation der Ueberbauung Weid basierte auf einem Wettbewerb, zu dem drei Architekten eingeladen wurden. Eine fünfköpfige Jury entschied sich für das Projekt des Zuger Architekten Walter Flueler.

Innovativ und zukunftsorientiert beabsichtigte die AULA AG, in sämtlichen Reihenein-familienhäusern Wärmepumpen Heizungen einzubauen. Dieses Vorhaben konnte aber leider auf Grund der ungünstigen Quellwasserführung nicht realisiert werden.

1993 - 1999

Nach jahrelangen Verhandlungen mit 26 Erbberechtigten konnte im August 1987 der Landkaufvertrag für das Gebiet Chämleten - Kemmatten unterzeichnet werden.

Möglichst preisgünstiges Wohneigentum in einer verdichteten Ueberbauung anzubieten ist das Ziel der Bauherrschaft "Chemleten". Im Sommer 1992 wurde ein Projektwettbewerb veranstaltet, aus dem das Projekt "zwei Gassen" des Architekturbüros Amman und Baumann, Zug, als Sieger hervorging.

Auf einer Grundstückfläche von 42'426 m2 wurden in drei Etappen insgesamt 182 Wohneinheiten realisert. Die Gesamtanlagekosten lagen knapp über Fr. 100 Mio.

Im November 1996 wurde die ebenso gerühmte wie umstrittene Wohnsiedlung Chämleten von einer hochdotierten Jury im Auftrag des Zuger Regierungsrates mit dem Prädikat "Guter Bau" ausgezeichnet.

1994 - 1996

Am 31. Dezember 1993 brach in der AULA AG das Telefonnetz zusammen, an der Réception standen die Menschen Schlange.

Grund dafür war das erste Verkaufsinserat für die Ueberbauung am Rainbach in Baar.
Fr. 385'000.-- für eine 4 ½ Zimmer Eigentumswohnung im Kanton Zug war eine kleine Sensation.

Vor Beginn der eigentlichen Bauarbeiten musste der Rainbach verlegt und renaturiert werden. Im Frühling 1994 erfolgte der Baubeginn der ersten 2 Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 50 Wohnungen, im Sommer 1996 konnten die letzten der insgesamt 98 Wohnungen bezogen werden.

1996

Viel zu früh verstarb am 15. Oktober 1996 der Firmengründer Alois Staub,
im 61. Altersjahr.


1997

Als eine der ersten Generalunternehmungen in der Schweiz präsentierte die AULA AG ihr gesamtes Immobilienangebot in umfassender und anschaulicher Art im Internet.


1998

Am 5. September 1997 konnte die Aufrichte des "Mandelhofs" gefeiert werden. Das nicht alltägliche Konzept des neuen Chamer Gemeindehauses Mandelhof bezüglich Geometrie, Form und Details dürfte als grosse Herausforderung bezeichnet werden, schrieben das verantwortliche Zuger Architekturbüro Zumbühl und Heggli und die für die Bauleitung zuständige Chamer AULA AG in einem Zwischenbericht.

Genau ein Jahr später, am 5.9.1998 konnte der Mandelhof eingeweiht und der Oeffentlichkeit übergeben werden.


2000

Am 25. April 2000 setzte die AULA AG mit dem Spatenstich das Startsignal für die Realisierung der Ueberbauung Früebergstrasse in Baar.

Innerhalb von 2 ½ Jahren entstand ein neues Quartier mit 65 Eigentums- und 46 Mietwohnungen sowie ein Doppelkindergarten.

Bei einem Routinerundgang durch den Kantonsarchäologen kamen auf der Baustelle menschliche Knochen zum Vorschein. Ueberraschend fanden die Archäologen Dutzende von Gräbern, aus der Zeit um ca. 600-650 nach Christus.

Gefunden wurden nach intensiven Grabungen unter anderem Eisenschwerte, Lanzenspitzen, Schnallen, Schmuckketten aus farbigen Glasperlen und sogar eine Münze, alles Grabbeigaben.

2002

Die AULA AG beschloss eine strategische Neuausrichtung mit dem Ziel, sich künftig auf die Kernkompetenz als Generalunternehmung zu konzentrieren. Sie verkaufte ihren Geschäftsbereich Immobilienverwaltung an die Verit Verwaltungs- und Immobiliengesellschaft, mit Sitz in Zürich.

Die Uebernahme wurde auf den 1. Juli 2002 wirksam, zu diesem Zeitpunkt bezog die Verit im "Westgate" in Baar auch ihre neuen Räumlichkeiten.

Neuerungen auch im Bereich der Immobilienvermittlung. Diese Sparte wurde in die neu gegründete Tochtergesellschaft ImmoShop Zug AG ausgegliedert und dem weltweit tätigen Immobiliennetzwerk RE/MAX angeschlossen.

2003 - 2005

Am 26. Mai 2003 starteten die Bauarbeiten auf dem rund 20'000 m2 grossen Grundstück "EULI" in Unterägeri. Ein wichtiger Meilenstein wurde dabei im März 2000 gesetzt, als der Vertrag mit der Grundeigentümerin, dem Kloster Menzingen, unterschrieben werden konnte.

Das rennomierte Architekturbüro Hornberger Zürich setzte im Aegerital neue Massstäbe im Wohnungsbau, in Bezug auf Aesthetik und Funktionalität.

Die insgesamt 83 Eigentumswohnungen konnten bis Ende Februar 2006 fertiggestellt und bezogen werden.

Ein absoluter Höhepunkt in der Firmengeschichte der AULA AG war die Auftragserteilung zur Erweiterung des Einkaufszentrums Zugerland in Steinhausen inkl. der Erstellung eines neuen Parkhauses für über 700 Fahrzeuge.

Eine der grössten Herausforderungen war, dass das Einkaufszentrum während der Bauzeit in Betrieb bleiben musste und die Kundschaft sowenig wie möglich gestört werden durfte. In einer Rekordzeit von nur 7 ½ Monaten wurde das Parkhaus betriebsbereit erstellt.

Der Umfang des massiven Eingriffs wird klar, wenn man weiss, dass die Verkaufsfläche von 10'000 auf 22'000 Quadratmeter mehr als verdoppelt wurde und das Volumen des Einkaufscenters mit rund 80'000 zusätzlichen Kubikmetern um die Hälfte vergrössert wurde.

Mit dem Eröffnungsfest vom 29. bis 30. September 2005 konnte die AULA AG diesen Auftrag erfolgreich abschliessen.

2006

40 Jahre AULA AG ! Normalerweise werden solche Jubiläen mit einem grossen Fest und vielen geladenen Gästen gefeiert. Die Geschäftsleitung der AULA AG hat jedoch beschlossen, für dieses Jubiläum einmal einen anderen Weg zu beschreiten.

Die Förderung von Vereinen auf breiter Ebene in Form von Sponsoring und Inseraten hat bei der AULA schon lange Tradition. Sie hat deshalb alle im Kanton Zug domizilierten Vereine, die nicht profitorientiert und politisch sowie konfessionell neutral sind, zu einem Jass-Cup eingeladen.

An zwei Vorausscheidungen spielten insgesamt 90 Vereine um einen Platz im Final. Die 16 punktemässig bestplatzierten Teams trafen sich dann am 11.11.06 im Restaurant Kreuz in Cham zum Final. Die Baarer Armbrustschützen erjassten sich den Aula-Cup 2006 und sicherten sich damit den Hauptgewinn für ihre Vereinskasse.

Die AULA AG feierte aber auch mit allen Mitarbeitenden und ihren Partnern. Anlässlich einer zweitägigen "Fahrt ins Blaue" konnten sie für einmal ihre Alltagssorgen vergessen und eine einmalige Fahrt in den Süden mit vielen attraktiven Stationen und kulinarischen Freuden geniessen. Höhepunkt war die Rückfahrt nach Zug im gediegenen Salonwagen aus der "belle epoque" bei einem exzellenten Nachtessen.